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Gästebuch
13. Februar 2009
Heidemarie B. schrieb:
Sehr geehrter Herr Hiebl,
immer mal
wieder mache ich in Abständen dieses Rätsel, weil es einfach
Spaß macht. Jetzt habe ich es ausgedruckt, um es meinem Neffen
zu schenken, der Physik studiert. Dann habe ich mir auch die
Lösungen angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, daß wohl ein
Schreibfehler vorliegt – bei 2. Teil (der Clou) schreiben Sie
unter 1. (Anmerkung), daß der Norweger im zweiten Haus wohnt, er
wohnt aber im ersten Haus, was Sie auch ganz richtig
aufzeichnen. Können Sie das korrigieren, das müßte doch schon
sehr vielen Leuten aufgefallen sein oder nicht? Ich komme aber
immer nur auf die Lösung, daß der Deutsche den Fisch hat,
allerdings gehe ich von links nach rechts entsprechend unserer
Schreibweise vor.
Mit
freundlichen Grüßen
Heidemarie
B.
Antwort: Sehr geehrte Frau B.,
zum Glück
liegt hier kein Schreibfehler vor, aber Ihr Kommentar ist
zulässig. Denn der Satz geht noch weiter und ist ohne den
Nachsatz wirklich falsch zu interpretieren. Es heißt nämlich:
«Dieses
kann nur das Haus des Milchtrinkers sein, da in dem zweiten
Haus, welches noch keine Farbe hat, bereits der Norweger wohnt.»
Gemeint ist also nicht das zweite Haus in absoluter Reihenfolge,
sondern das zweite Haus, welches relativ zu den andern noch
keine Farbe hat. Das erste Haus, welches noch keine Farbe hat,
ist das Haus des Milchtrinkers. Das zweite Haus, welches noch
keine Farbe hat, ist folglich das Haus des Norwegers. Denn dem
zweiten, vierten und fünften Haus, wenn die Zählung links
beginnt, ist laut erstem Schritt bereits eine Farbe zugeordnet.
Das 2. Haus von links nach rechts ist blau, das vierte grün, das
fünfte weiß. Auch hier ist wieder nicht gesagt, ob die Zählung
wirklich von links nach rechts läuft, denn es könnte genausogut
umgekehrt sein, und man hätte keine Handhabe, dies zu
widerlegen. Auch die spiegelbildliche Richtung liefert eine
Lösung, denn: Alles ist relativ.
Mit
freundlichen Grüßen
Manfred
Hiebl
25. Dezember 2009
Dennis W. schrieb: Hallo
Manfred,
frohes
Fest erstmal. Ich bin auf Deine Seite gestoßen und frage mich,
ob Du bei Deiner relativen Lösung für das Einsteinrätsel nicht
vielleicht etwas außer acht läßt.
Und zwar
denke ich, es wäre ganz in Einsteins Sinn gewesen, daß ein
Mensch, der sich wirklich zu den 2 % zählen möchte, auch auf die
Idee kommt, daß der Ausdruck
«links
von»
eine (relative) Frage des Standpunktes des Beobachters oder
besser gesagt der Perspektive ist.
Denn aus
der Sicht einer Person, die sich im Haus befindet, wäre
«links
von»
etwas anderes als aus der Sicht einer Person, die vor den
Häusern steht.
Somit
müßte man die möglichen Lösungen noch erweitern, oder befinde
ich mich da auf dem Holzweg?
Schöne
Grüße
Dennis
Antwort: Hallo Dennis,
alles, was
in Richtung
«relativ»
weist, tendiert in die richtige Richtung, wenn es konsequent
durchgehalten wird. Und wo immer jemand etwas herausfindet, was
nicht absolut ist, ist dies ein überlegenswerter Ansatz.
Unsere
Sprache ist eben deutlich älter als die philosophische oder
mathematische Disziplin der Logik, die erst viel später geboren
wurde, nachdem es bereits seit Jahrtausenden Sprachen gab.
Der
Begriff des Bezugssystems ist einer der fundamentalen Begriffe
in der Physik. Im heliozentrischen Weltbild kreisen die Planeten
auf Ellipsen um die Sonne, im geozentrischen können sie sogar
rückwärts laufen und umkehren, ihre Bahn ist auf den ersten
Blick nicht interpretierbar. Selbst der Begriff
«rechts»
allein sagt noch nicht viel aus. Die Frage
«rechts
wovon?" ist durchaus berechtigt und keineswegs
selbstverständlich.
Die
Sprache vermeidet die exakte Angabe des Bezugssystems, man setzt
die richtige Richtung intuitiv voraus. Dabei ist Intuition oft
nur reine Glückssache. Selbst wenn es nur zwei gleichwertige
Möglichkeiten gibt, ist die statistische Trefferquote lediglich
50 %, wenn man die zweite übersieht. So mancher, der auf Anhieb
sagen würde:
«Aber
das war doch klar»,
sieht seinen Fehler bei längerem Nachdenken schließlich ein und
gibt zu, daß er etwas übersehen hat.
Manche
Begriffe sind nicht relativ. Wer meint, Blau sei nur für unser
Auge blau, übertreibt die Sache ein bißchen. Aber im
Einstein-Rätsel wird nur eine
«endliche»
Anzahl relativer Angaben gemacht, keinesfalls eine unendliche.
Daher hat es endlich viele Lösungen, wie viele Begriffe man auch
als relativ erkannt haben mag. Der Rest ist reine Kombinatorik.
Aber auch, wenn man nur wenige relative Begriffe identifiziert
hat, ergeben sich damit schon eine Fülle von Möglichkeiten.
Ich
glaube, es ist noch nicht einmal entscheidend, ob man nun
wirklich alles, was darin relativ ist, identifizieren konnte,
wichtig für den Normalsterblichen ist doch nur, daß man erkannt
hat, daß Angaben unterschiedliche Standpunkte zulassen, und daß
sich abhängig davon auch unterschiedliche Lösungen ergeben,
wobei man eben niemals aufhören darf zu fragen, auch wenn man
glaubt, man sei schon fertig mit dem Überlegen. Dies wäre auch
ganz im Sinne Einsteins. Würde man seinem Rat konsequent folgen,
hätte so mancher Schüler schon bald bessere Noten in Mathematik.
Viele Punkte entgehen einem nur deswegen, weil man eben nicht
alle Fallunterscheidungen getroffen hat.
Schöne
Grüße
Manfred
23. April 2009
Herr Wolfgang F. schrieb:
Guten Tag Herr Hiebl,
ich habe
mich nun auch einen halben Tag lang ausführlich mit dem Rätsel
beschäftigt und konnte zunächst mal den Schweden und den Briten
ausschließen. Somit könnte der Fisch noch dem Deutschen, dem
Norweger oder dem Dänen gehören. Das ist abhängig davon, wo man
das weiße und wo das grüne Haus setzt. Gefragt wird jedoch
nicht, wie viele mögliche Kombinationen es gibt oder wem der
Fisch gehören könnte. Es wird direkt nach dem Besitzer des
Fisches gefragt. Die wirklich korrekte Antwort auf diese Frage
wäre: Aus der Aufgabe und den 15 Hinweisen ist eine eindeutige
Zuordnung des Fisches nicht möglich.
In der
Abschlußfrage wird die exakte Definition eines Faktums
abgefragt. Auch wenn ich alle Hinweise genauestens beachte, ist
mir eine zweifelsfreie Zuordnung nicht möglich. Wenn nun meine
Überlegungen richtig sind, komme ich zu dem Schluß, daß die
Frage nicht beantwortet werden kann und damit das Rätsel nicht
lösbar ist.
Differenzieren möchte ich zwischen der Realität und der
theoretischen Möglichkeit. Theoretisch gibt es drei mögliche
Besitzer des Fisches. In der Realität kann der Fisch nur einem
Bewohner gehören. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß nur ein
Bewohner einen Fisch hat und der Fisch daher in einem der Häuser
bei einem der Bewohner sein muß. Es gibt auch nur ein grünes und
nur ein weißes Haus. Jedes Haus hat seinen Platz. Der
Lösungsansatz auf mehrere Möglichkeiten ist falsch, da bei 3
Möglichkeiten und nur einem Fisch zwei Möglichkeiten
zwangsläufig falsch sein müssen.
Ich möchte
dies zur Veranschaulichung an einem Beispiel festmachen: Stellen
wir uns mal vor, die Situation wäre real und in einer Straße
hätten wir 5 Häuser und diese sind von 1 bis 5 durchnumeriert.
Nehmen wir weiter an, jedes Haus hat eine andere Farbe, die
Bewohner haben alle unterschiedliche Nationalitäten, jeder
raucht andere Zigaretten und hat ein anderes Haustier.
Funktionieren würde das auch mit anderen Dingen wie z.B. Autos.
Das ist für die Lösung nicht wichtig. Wenn nun die Häuser in
ihrer tatsächlichen Reihenfolge gelb, blau, rot, grün und weiß
sind, so ist dies ein Faktum: Dieses ändert sich auch nicht,
wenn ich aufgrund von Hinweisen verschiedene
Kombinationsmöglichkeiten habe. Die reale Reihenfolge bleibt
immer gleich und verändert sich nicht aufgrund meiner
Unwissenheit. Ich möchte damit ausdrücken, daß eine Möglichkeit,
nur weil sie den Hinweisen entspricht, noch lange nicht dem
realen Faktum entsprechen muß.
Oder sind
meine Überlegungen falsch und ich gehöre einfach nur zu den 98%?
Wolfgang
F.
Antwort: Sehr geehrter Herr F.,
zuerst zu
Ihrer letzten Frage. Nachdem die Lösungen bekannt sind, können
Sie schwerlich glaubhaft machen, daß Sie sich diese nicht vorher
angesehen haben. Die Frage kann nicht beantwortet werden.
Ansonsten
liegen Sie nicht so falsch. Ausgeräumt werden muß allerdings die
Annahme, daß es mehrere Lösungen gleichzeitig gibt, es kann nur
eine geben, aber diese ist eben relativ davon abhängig, wie Sie
den Begriff links interpretieren und ob Sie den Fisch zu den 5
Haustieren zählen. In der unmittelbar linken Positionen gehört
der Fisch zweifelsfrei dem Deutschen, wenn er Haustier ist.
Unter der Annahme, daß das Haus noch eins weiter links ist,
gehört er einer anderen Nation. Es kann dann passieren, daß noch
weitere Festlegungen unbestimmt sind und einer näheren
Präzisierung bedürften. Abhängig davon kann es wiederum mehrere
Möglichkeiten geben, die alle zu untersuchen sind. Am Ende
bleibt es aber bei endlich vielen Möglichkeiten, und die
jeweilige Lösung gilt immer nur unter den getroffenen Annahmen.
Sie
hingegen nehmen an, daß die Lösung absolut sein muß, mit einer
festen Reihenfolge, an der sich nicht rütteln läßt. Das mag so
sein, nur – wir kennen die wahre Reihenfolge nicht und können
daher nur relative Aussagen machen. Mehr möchte uns das Rätsel
nicht sagen. Die Tatsache, daß es nur einen Fisch gibt, ist
ebenfalls eine absolute Aussage, in jeder relativen Lösung kommt
der Fisch nur einmal vor.
Mit
freundlichen Grüßen
Manfred
Hiebl
7. März 2009
Ein Zyniker schrieb:
Hallo,
Ihre
Lösung zum Einstein-Rätsel ist leider falsch. Deswegen erhalten
Sie auch mehrere Lösungen. Die richtige Lösung ist nur durch
Hilfe von Einsteins Erkenntnis der Relativität möglich.
Kleine
Tips:
1. Die Nationalität hat
nichts mit der Lösung zu tun.
2. Die Lösung ist absolut,
ohne jegliche Begrenzung.
3. Sprengen Sie die Grenze
Ihrer Vorstellungskraft - bzw. der menschlichen Logik. Klingt
unheimlich kompliziert, ist es aber nicht.
Viel Spaß &
Glück
Antwort:
Lieber Zyniker,
Sie widersprechen sich, denn
wenn die Lösung absolut ist, hat sie doch nichts mit der
Relativität zu tun. Nachdem ich Ihrem Hinweis nachgegangen bin,
erkläre ich Ihnen, wie ich das Rätsel verstehe, einmal abgesehen
davon, daß man die Grenzen seiner Vorstellungskraft ohnehin
nicht sprengen kann, was auch von niemandem, der hier auf dem
Prüfstand steht, erwartet wird. Sie meinen also, der Fisch
gehört dem 5. Haustier (warum nicht gleich der Katze?) und der
Deutsche hält einen Elefanten oder irgendein anderes Haustier
(z.B. eine Schlange)? So kann man das Rätsel natürlich auch
interpretieren, nur ist diese Interpretation vermutlich an den
Haaren herbeigezogen, denn Tiere haben keinen Begriff von Besitz
so wie wir Menschen, und es gibt außerdem keinen Trick bei
diesem Rätsel, also brauchen Sie auch nicht mit
"relativistischen Erklärungsversuchen" aufwarten. Es heißt
doch ganz eindeutig: Jeder
Hausbewohner hält ein bestimmtes Haustier. Keine der fünf
Personen hält das gleiche Tier. Dann die anschließende Frage:
Wem gehört der Fisch? Natürlich ist hier nach der Nationalität
gefragt. Und es wird explizit ein Tier genannt, von dem
angenommen werden darf, daß es zu den insgesamt 5 Tieren gehört,
nach denen gesucht wird.
Es sind genau 5 Haustiere im Rätsel genannt, und dabei ist es
egal, ob das Tier in den Hinweisen vorkommt oder in der
Fragestellung. Diesbezüglich besteht kein Unterschied, denn Sie
hätten die Frage ebensogut als weiteren Hinweis formulieren
können, was Sie immer noch können. Dieser Hinweis hätte dann
etwa wie folgt ausgesehen: Der Fisch hat unter den Hausbewohnern
(denn um andere geht es hier nicht) ebenfalls einen Besitzer
(allerdings kein Tier als Besitzer, denn das wäre angesichts der
Aufgabenstellung, die auf eine Person abzielt, abwegig). Nachdem
der Schwede, der Pall-Mall-Raucher, der Nachbar des
Marlboro-Rauchers, der Nachbar des Dunhill-Rauchers insgesamt 4
Personen darstellen und nachweislich keine dieser Personen
zweimal in Frage kommt und die 5. Person einen Fisch besitzen
soll, bleibt in der Tat nur der Deutsche als Besitzer des 5.
Tieres übrig (denn 5 Nationen sollen es ja sein).
Sie dürfen nicht glauben, nur weil ich eine graphische
Lösung im Internet angegeben habe, daß Buntstifte und Papier
seinerzeit zu den erlaubten Hilfsmitteln gehört haben, um das
Rätsel zu lösen. Probieren Sie es einmal im Kopf zu lösen, dann
ist es nicht mehr ganz so einfach. Das Einstein-Rätsel (dieser
Name stammt von mir und läßt sich daher nicht recherchieren) ist
ein Zeitungsrätsel aus dem Jahre 1937 (und dieses Jahr ist eben
genau nicht relativ). Damals gab es noch keine Kugelschreiber,
und die einfachen Leute besaßen nicht einmal Toilettenpapier,
geschweige denn, daß jemand, der sich unterwegs gerade eine
Zeitung gekauft hatte, Schreibpapier bei sich hatte. Und auch zu
Hause besaß man damals in der Regel kein teures Schreibpapier.
Nachdem Sie jetzt die vermuteten Hindergründe kennen, denn die
wahren kennt niemand (das ist einfach eine unumstößliche
Tatsache), rate ich Ihnen, sich ein ähnliches Rätsel zu suchen
und dieses im Kopf zu lösen, und erst wenn sie das
fertiggebracht haben, können wir über Ihren Erfolg reden.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
12. Januar 2009
Dr. Franz Joseph L.
schrieb: Hallo,
ich bin gerade zufällig
auf das Einstein-Rätsel gestoßen, und mir fällt beim
Lösungsversuch auf, daß die Aufgabenstellung nicht präzise genug
ist:
a. Die Häuser stehen in
einer Reihe; sie könnten auch im Kreis stehen!
b. Unter Punkt 4 wird
unter Nachbarn alle vier anderen Nachbarn verstanden, bei dem
letzten Hinweis ist mit Nachbar aber ein direkter Nachbar
gemeint.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Joseph L.
Antwort:
Sehr
geehrter Herr Dr. L.,
Sie werden
doch Einstein keine Unexaktheiten andichten
wollen!
ad a) Die
Häuser können nicht im Kreis angeordnet sein, denn welches Haus
sollte dann wohl das mittlere sein? In kreisförmig angeordneten
Häusern gibt es kein mittleres. In der Aufgabenstellung heißt
es: «Der
Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt Milch.»
Außerdem ist klarerweise von einem ersten Haus die Rede:
«Der
Norweger wohnt im ersten Haus.»
Bei kreisförmig angeordneten Häusern gibt es kein erstes Haus,
jedes Haus ist erstes und letztes zugleich. Auf dem Kreis ist es
außerdem unmöglich, daß das grüne Haus links vom weißen Haus
steht, weil es im entgegengesetzten Drehsinn durchlaufen auch
rechts davon steht, was zu einem Widerspruch führt.
ad b) Punkt 4 ist eindeutig
präzise genug, denn es heißt:
«Keine
der fünf Personen ...»,
d.h. die Aussage gilt für die 1 oder 2 direkten Nachbarn eines
jeden von ihnen. Auch hier ist nur von direkten Nachbarn die
Rede.
Wenn Sie genau nachzählen,
sind es jeweils 5 Merkmale, die erfaßt werden, d.h. insgesamt
25. Wir haben 5 Gleichungen mit 5 Unbekannten zu lösen, wobei
noch gewisse Nebenbedingungen gelten. Das kann nicht unexakt
sein!
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
12. Dezember 2008
Frau Ina F. schrieb:
Sehr geehrter Herr Hiebl,
habe Ihre
Seite mit den Lösungen mit meiner Lösung verglichen, die zum
selben Ergebnis kam (Lösung I).
Auf der
Seite
«Weitere
Lösungen»
kann ich den Ansätzen leider nicht folgen:
«Das
grüne Haus steht direkt links vom weißen Haus.»
Diese Aussage findet sich in
den Lösungen II bis V nicht wieder.
Mit
freundlichen Grüßen
Ina F.
Antwort: Sehr geehrte Frau F.,
daß das
grüne Hause direkt links vom weißen Haus steht, wird von nahezu
allen als die naheliegende Lösung empfunden. Links ist
allerdings ein relativer Begriff, und genau darauf kommt es an.
Jede mögliche Position links vom weißen Haus liefert eine andere
Lösung, und es wurde niemals behauptet, daß mehrere Lösungen
gleichzeitig existieren, sondern immer nur in Abhängigkeit von
der relativen Position eine andere. Hinter diesem Rätsel
verbirgt sich im übertragenen Sinne die Spezielle
Relativitätstheorie, und genau das hätte erkannt werden sollen.
Hören Sie niemals auf zu fragen.
Mit
freundlichen Grüßen
Manfred
Hiebl
31. August 2008
Herr oder Frau X.
schrieb: Hallo Herr Hiebl,
habe eben
über Yahoo das Einstein-Rätsel gefunden und auch gelöst. Im
Anschluß daran habe ich über eine Google-Suche Ihre Seite
entdeckt. Herzlichen Glückwunsch dazu! – Mit Erstaunen stellte
ich jedoch fest, daß man in die Fragestellung eine
Uneindeutigkeit hineininterpretiert, nämlich
«links
von ...»
Mir kam diese Idee (daß links nicht unmittelbar links bedeuten
muß) während meiner Lösung zwar auch, ich verwarf sie jedoch
wieder, da ich Einstein nicht so
«mehrdeutig»
einschätze. Zwar akzeptiere ich, daß die anderen Lösungen unter
diesem Aspekt auch richtig sind, melde mich aber trotzdem, da
ich in Ihrer Lösung einen Fehler vermute. Mir ist nicht klar,
warum es in Schritt 2 einen grünen und einen blauen Ansatz gibt.
Das sind doch überflüssige Spekulationen, oder? In meiner Lösung
gab es so etwas nicht. Jede Schlußfolgerung, die zu einem
Ergebnis führte, war bei mir immer eindeutig. Auch wenn Ihre
Seite in dieser Form schon lange online ist, wäre hier
vielleicht doch eine Verbesserung angebracht.
Mit
freundlichen Grüßen
X.
Antwort: Hallo Herr X.,
wenn Ihnen
auch nur im geringsten etwas an der Lösung unklar ist, vermute ich, daß Sie
zu den 98 % gehören, die das Rätsel nicht vollständig gelöst
haben. Der Grund, warum es einen blauen und einen grünen Ansatz
gibt, liegt ganz einfach in der Mehrdeutigkeit, d.h. der
Relativität der Lösungen. Es
gibt eben für
«links
von»
mehrere mögliche
«Stellplätze»,
je nachdem, wie weit links man sich plaziert. Hieße es
«links
neben»,
so hätte das Rätsel genau eine Lösung. Den Text einer
Aufgabenstellung sollte man sich immer sehr genau durchlesen.
Die meisten Menschen begehen bereits bei einer quadratischen
Gleichung den Fehler, daß sie übersehen, daß zwei negative
Zahlen miteinander multipliziert ebenfalls eine positive Zahl
ergeben, womit wir eine weitere Lösung hätten.
Eines
möchte ich an dieser Stelle aber noch gerne loswerden. Das
Einstein-Rätsel ist sicher
nicht von der Art, wie man es täglich im Hamburger Tagblatt
findet. Derjenige, der mir das vorgeworfen hat, war z.B. auch
der Meinung, daß es zu Einsteins Zeiten die Zigarettenmarke
Marlboro noch gar nicht gegeben hat, was nachweislich nicht der
Fall ist. Marlboro gibt es nämlich seit 1929. Ganz so einfach
sollte man es sich mit seiner Kritik also nicht machen.
Mit
freundlichen Grüßen
Manfred
Hiebl
16. März 2008
Frau Marianne B. schrieb:
Sehr geehrter Herr Hiebl,
ich habe das Rätsel innerhalb
einer halben Stunde lösen können. Es war interessant und es hat
Spaß gemacht. Allerdings hatte ich es auf einer anderen Seite
gefunden, und danach suchte ich die Lösung, um mich zu
vergewissern, ob meine richtig ist. So bin ich auf Ihre Seite
gestoßen, habe mir aber nur das Endergebnis angesehen und war
glücklich, daß es übereinstimmte. Ich kann mir nicht vorstellen,
daß es (wie einige hier behaupten) so sehr verkompliziert werden
muß. Es ist alles klar und deutlich niedergeschrieben, und
Kommentare sind hier meiner Ansicht nach überflüssig. Einfach
nur lösen, und wenn dann jede Aussage stimmt/paßt, na dann, wozu
noch verkomplizieren? Ich versteh die Leute nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Marianne B.
Antwort: Hallo Marianne,
herzlichen Glückwunsch zur
schnellen Lösung, die aber wohl den Kern der Sache nicht trifft.
Sie haben eine Lösung gefunden, und damit liegen Sie falsch,
denn das Rätsel spiegelt die Relativitätstheorie wider. Links
ist ein relativer Begriff, und demnach gehört der Fisch
jeweils einer anderen Nation, je nachdem, an welcher Stelle
links das grüne Haus steht
Ich weiß, daß es mittlerweile mehrere Webseiten zum Thema
Einsteinrätsel gibt, aber meine Seite ist mit Sicherheit die
originale, denn als ich damit anfing, sie zu erstellen, gab es
weder ein Wikipedia noch konnte man sonst zu dem Thema irgend
etwas im Internet finden.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
19. Februar 2008
Herr Daniel G. schrieb:
Sehr geehrter Herr Hiebl,
zuerst
möchte ich Ihnen sagen, daß ich auch auf Ihre Lösungen gekommen
bin. Aber ich möchte hier nochmals den Aspekt des Zählens der
Häuser aufgreifen. Stellen Sie sich eine Straße vor, welche nur
auf einer Seite mit Häusern bebaut ist. Diese Straße kann man
doch von beiden Seiten begehen. Betrachtet man nun die Häuser,
bleibt rechts immer noch rechts und links immer noch links, egal
von welcher Seite man kommt. Was wiederum bedeutet, daß es
weitere Lösungen gibt!
Ihre
Meinung dazu würde mich sehr interessieren.
Mit
freundlichen Grüßen
Daniel G.
Antwort: Sehr
geehrter Herr G.,
zunächst gilt es festzuhalten, daß weder in der Aufgabenstellung
noch in den Hinweisen irgendeine Straße erwähnt wird. Nichts
wird darüber ausgesagt, woher Sie kommen und wohin Sie gehen,
wenn Sie an das erste Haus gelangen. Es wird nicht explizit
gefordert, daß die Häuser linear aufgereiht sein müssen. Die
Häuser könnten sich theoretisch auch kreisförmig um die Kirche
(eines der Häuser) gruppieren. Alles, was an Richtungsangaben
gegeben ist, ist das Wort
»links«.
Dann tauchen da noch die Worte das
»erste«,
»mittlere«
und das Wort
»neben«
auf. Daraus ergibt sich fast zwangsläufig eine lineare
Anordnung. Jedenfalls dürfen Sie eine solche annehmen. Damit
können Sie sich dann die Häuser auch zweidimensional hinmalen.
Wenn es ein erstes Haus gibt, muß es folglich auch ein letztes
geben. Wenn auf Ihrer Zeichnung das erste das letzte ist, weil
Sie von rechts nach links denken, dann ist ein Symmetriebruch in
der Aufgabenstellung enthalten, weil, wie Sie richtig sagen,
links immer noch links ist. Richtungsinvariant wird immer
bleiben, daß der Mann im mittleren Haus Milch trinkt. Sie werden
bei Ihrer »gespiegelten«
Betrachtungsweise andere Lösungen erhalten. Damit stoßen Sie
jedoch auf ein Paradoxon. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein
bestimmtes Getränk. Es kann also nicht sein, daß dieses
Lieblingsgetränk davon abhängt, aus welcher Richtung Sie kommen.
Da dies aber zwangsläufig der Fall wäre, wenn Sie die Lösungen
der vertauschten Betrachtungsweise noch mit hinzunehmen, würden
Sie auf einen Widerspruch stoßen. Nach den Gesetzen der Logik
müssen Sie sich für eine Richtung entscheiden, um den
Widerspruch aufzuheben. Wenn Sie die
»übliche«
Zählrichtung bevorzugen, daß nämlich das erste Haus auch das
ganz linke ist, erhalten Sie eine feste Anzahl von Lösungen. In
der gespiegelten Betrachtungsweise müssen Sie nicht notwendig
die gleiche Anzahl von Lösungen bekommen. Auf keinen Fall dürfen
Sie die Lösungen aus beiden Betrachtungen zusammennehmen und
behaupten, Sie hätten mehr Lösungen gefunden als die bisherigen.
Sie müssen sich, ehe Sie an die Aufgabe herangehen, zu einer festen
Definition von
»Anfang«
und »Ende«
bekennen. Diese können Sie völlig willkürlich wählen. Ihr
Ergebnis wird in beiden Fällen ein anderes sein. Um diese
Problematik geht es andererseits aber auch gar nicht. Es geht bei
dieser Aufgabenstellung nur darum, daß man erkennt, daß die Zahl
der angegebenen Hilfestellungen, wenn man spitzfindig ist, nicht ausreicht, um eine einzige
(eindeutige) Lösung herauszuarbeiten. Denn dann wäre die Aufgabe
(beinahe) trivial. Wenn Sie das erkannt haben, haben Sie auch
den Sinn der Aufgabe verstanden.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
10. Dezember 2007
Svenja schrieb: Hallo,
mir ist aufgefallen, daß die Lösungen, die Sie unter dem Link
»weitere
Lösungen« angeben,
nicht stimmen können, da sich das grüne Haus immer links neben
dem weißen befinden muß. Dies ist in Ihren Lösungen aber nicht
der Fall. Falls ich mich irre, bitte ich um Entschuldigung.
Mit freundlichen Grüßen
Svenja
Antwort: Hallo Svenja,
das ist genau der Punkt. Das Rätsel
enthält keinen Trick, also muß jedes Wort genau angesehen
werden. Es heißt
»links
vom«,
und nicht
»links
neben dem weißen Haus«.
»Links
vom weißen Haus«
läßt im Prinzip jede Möglichkeit zu, wenn das Haus nur irgendwie
auf der linken, und nicht auf der rechten Seite des weißen
Hauses liegt. Wäre nur eine Möglichkeit zulässig, so hätte das
Rätsel auch nur eine gültige Lösung. Dann wäre aber das Prinzip
der Relativität verfehlt, auf das es Einstein hier ankam.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
24. Juli 2007
Dennis schrieb: Hallo,
mir fiel da eine Uneindeutigkeit auf. Es wird nicht angegeben,
ob Haus Nr. 1 links oder rechts ist. Das führt zu zwei Lösungen.
Beste Grüße
Dennis
Antwort: Lieber Dennis,
das können
Sie halten, wie Sie wollen. Sie müssen dann nur überall, wo es
rechts heißt, links schreiben. Durch Symmetrieüberlegungen wird
die Zahl der Lösungen insgesamt nicht erhöht. Es ist in der Tat
eine gewisse Chaoslogik, wollte man das erste Haus rechts
ansiedeln. Vielleicht ist Ihnen in der Schule erlaubt worden,
mit der linken Hand zu schreiben, zu Einsteins Zeiten wurden
jedenfalls noch alle Schüler gezwungen, den Bleistift in die
»richtige« Hand zu nehmen. Er (Einstein) wird wohl nicht daran
gedacht haben, daß überhaupt jemand auf die Idee kommen könnte,
mit dem Schreiben rechts anzufangen und links aufzuhören.
Außerdem gab es zu Einsteins Zeiten noch keine arabischen
Schüler an deutschen Schulen, die es grundsätzlich andersherum
lernen.
Wie Sie
wissen, ist Albert Einstein auch der Schöpfer der
Relativitätstheorie, und ein berühmter Ausspruch von ihm ist:
»Alles
ist relativ.«
Damit hatte er allerdings recht. Drehen Sie nur Ihr Bild um 180°
und schauen Sie es sich von unten an, dann ist das rechte Haus
wieder links. Niemand ist doch gezwungen, von oben nach unten zu
lesen, Geübte schaffen das auch umgekehrt. In der Tat sind
spezielle Techniken geeignet, die Eindeutigkeit in Frage zu
stellen, denn nichts im Leben ist selbstverständlich. Ich kann
Ihnen natürlich auch nicht erklären, warum die Natur sich dafür
entschieden hat, nur linksdrehende Aminosäuren zuzulassen.
Mit
freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
29. März 2007
Susann K. schrieb:
Hallo,
Sie schreiben in Ihrer Lösung:
»2.
Teil (Der Clou)
|
1.
|
Der Brite
lebt im roten Haus (Anmerkung: Dieses kann nur das Haus
des Milchtrinkers sein, da in dem zweiten Haus,
welches noch keine Farbe hat, bereits der Norweger
wohnt) |
|
2. |
Der Besitzer
des gelben Hauses raucht Dunhill (Anmerkung: Dies ist
das einzig noch verbleibende Haus, dem keine Farbe
zugeordnet ist) |
|
3. |
Der
Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill
raucht |
|
4. |
Der Marlboro-Raucher hat
einen Nachbarn, der Wasser trinkt
(Anmerkung: Für den Marlboro-Raucher
kommen also nur das blaue oder das grüne Haus in Frage,
wobei der Wassertrinker dann
entweder der Norweger sein muß oder der Mann im weißen
Haus, keinesfalls jedoch der Brite oder der
Kaffeetrinker)
Wir tragen
diese Lösung (Nr. 4) daher erst im nächsten Schritt ein!« |
Siehe blaumarkierten Text: Warum kann es denn nicht das rote
Haus sein, wo links auch noch jemand ohne Getränk ist und wofür
man auch noch kein Zigarettenmarke hat?
Mit freundlichen Grüßen
Susann K.
Antwort: Hallo Susann,
würde der Brite Marlboro rauchen, würde das früher oder später
zu Widersprüchen führen. Der Wassertrinker müßte dann nämlich
mit dem blauen Haus vorliebnehmen. Sodann müßte der Däne, der
Tee trinkt, ins weiße Haus einziehen. Da der Kaffeetrinker eine
Katze hält, bliebe für den Schweden mit seinem Hund kein freies
Haus mehr übrig. Daher kann es nicht sein, daß der Brite der
Marlboro-Raucher ist.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
16. März 2007
Yven F. schrieb: Hallo,
einer
meiner Arbeitskollegen hat mich gestern auf Ihre Seite mit dem
Einsteinrätsel aufmerksam gemacht. Darüber würde ich gerne kurz
zu sprechen kommen. Sie präsentieren die Aufgabenstellung sowie
mehrere verschiedene Lösungen. Ich vermute, daß hierbei die
Recherche nicht ganz glücklich gelungen ist, da auf anderen
Seiten (z.B. Wikipedia) leicht abweichende Angaben gemacht sind.
Dies betrifft eigentlich nur die Formulierung "...links
neben...". Da bei Ihrer Aufgabenstellung diese eher schwammige
Aussage steht (es kann irgendein Haus links neben dem Haus sein,
es muß nicht direkt das Haus links neben dem Haus sein...)
ergeben sich natürlich mehrere verschiedene Lösungen, das Rätsel
ist damit nicht mehr eindeutig. Verwendet man statt dessen aber
den wohl eher richtigen Aufgabentext, in dem die Formulierung
"steht direkt links" statt wie bei Ihnen "steht links"
verwendet, ergibt sich eine eindeutige Lösung, die zudem noch
relativ einfach und simpel zu lösen ist, wenn man ein wenig mit
dem Magazin "PM LogicTrainer" vertraut ist.
Viele
Grüße
Yven F.
Antwort:
Sehr geehrter Herr F.,
in Wikipedia wird das Einsteinrätsel als sogenanntes Zebrarätsel
bezeichnet und darauf hingewiesen, daß mehrere verschiedene
Fassungen in Umlauf sind, zu denen es Hunderte von Lösungen
gibt. Auf meiner Seite finden Sie das Original-Einsteinrätsel
aus der Wochenzeitschrift "Die Zeit", dessen Lösung unter dem
Link
http://www.isoliert.de/zweistein-logelei.php
zu finden
ist. Es ist mit exakt dem gleichen Wortlaut angegeben, wie ich
ihn angegeben habe. (Meine Seite war übrigens die erste, die
sowohl den Text als auch die Lösung dazu im Internet
veröffentlicht hat.) Alle Versionen, die von "links neben"
sprechen, haben den Aufgabentext abgefälscht, damit eine
eindeutige Lösung herauskommt. Die Lösung ist allerdings
relativ, weil der Begriff links relativ ist. "Links neben" wäre
absolut, was aber nicht beabsichtigt war. Andernfalls ist die
Lösung trivial.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
30. März 2006
Simon
Walderich schrieb: Hallo!
Also hier möchte ich noch gerne was zum Einstein-Rätsel
loswerden, denn ich habe 7 Lösungen herausbekommen.
Mir ist aufgefallen, daß ich wohl wegen dieses Satzes
mehrere Lösungen habe: "Das grüne Haus steht links vom weißen Haus."
Diese Bedingung ist bei meinen Lösungen immer
berücksichtigt. Damit nur eine Lösung möglich ist, sollte der Satz so heißen:
"Das grüne Haus steht links neben dem weißen Haus"
Liebe Grüße
Simon
Antwort: Lieber Simon,
keine Ahnung, warum Du 7 Lösungen herausgefunden hast, ich komme
nur auf 7. Eine einzige Lösung kann nicht richtig sein, weil der
Verfasser das Thema der Relativität ansprechen wollte. Links ist
ein relativer Begriff. Abhängig von der relativen Position links
vom weißen Haus gehört der Fisch jeweils einer anderen Nation.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl
11. März 2006
Felix-B. S. schrieb:
Lieber Herr Hiebl,
auf Papier bekam ich kürzlich
das E-R in die Hand und schaute eben durchs Netz, um mal zu sehen, was es da so
zum Thema gibt (NACHDEM ich das Rätsel selbst gelöst habe!). Unter den ersten
GOOGLE-Funden war Ihre Seite. Ich finde die Lösungsseite sehr ansprechend
gestaltet.
Vielleicht möchten Sie einen
kleinen Irrtum berichtigen, der sich unter Punkt 2.1 findet? Unter 3. heißt es
"bis auf das des Norwegers, der wiederum Winfield raucht." Richtig ist natürlich
"Dunhill".
Nebenbei fiel mir auf, dass
Sie im 2. Teil unter 4. am Ende des in Klammern stehenden Satzes einen Punkt
setzen, in allen anderen Klammern keinen Punkt.
Viel interessanter finde ich
allerdings die Frage, ob Einsteins Urheberschaft und die Sache mit den 2 bzw.
98% irgendwo verbürgt oder dokumentiert sind. Wissen Sie darüber etwas?
Ich würde mich freuen, von
Ihnen zu lesen und grüße Sie freundlich
Felix-B. S.
Antwort: Lieber Herr
S.,
vielen Dank für Ihre Hinweise.
Man sieht förmlich, daß der Norweger Dunhill raucht, und dennoch hat mich
bislang niemand auf den Fehler aufmerksam gemacht. Es war auch inkonsequent, in
einem Fall keinen Punkt zu setzen. Nun hoffe ich dank Ihrer Unterstützung, daß
die Lösungsseite perfekt ist. Die Seite war übrigens, soweit ich mich erinnere,
einmal unter den ersten in Google, als noch niemand eine Lösungsseite ins Netz
gestellt hatte. Nun ist sie auf Platz 13 abgefallen, wie ich bei der Überprüfung
feststellen konnte. Es mag übrigens noch elegantere Lösungen geben als die
meine, denn ich habe das Rätsel selbst gelöst, nachdem es mir ein Kollege
aufgegeben hatte, offenbar, um mich zu testen. Die Information, daß nur 2
Prozent der Weltbevölkerung dieses Rätsel lösen können, habe ich von ihm, und
unbefangen wie ich war, habe ich diese Zahl ins Netz gestellt, ohne mich vorher
zu vergewissern (äußerst sträflich, das gebe ich zu), ob das überhaupt stimmt.
Wenn nun die vielen Seiten, die es heute zu diesem Thema gibt, diesen Passus
unbesehen von mir übernommen haben (weil meine Seite ja eine der ersten war,
wenn nicht überhaupt die erste zu diesem Thema), dann hätte ich in der Tat eine
ungeheuerliche Unwahrheit verbreitet. Also ich kann Ihnen in der Tat keine
Quelle nennen, anhand derer sich meine Behauptung stützen ließe, weder ob
Einstein wirklich der Urheber noch auch ob er dieses Urteil abgegeben hat. Im
übrigen fand ich die Aufgabe so schwer ja auch wiederum nicht, was nicht heißen
soll, daß sie nicht einigermaßen knifflig ist. Einstein könnte angesichts seines
Genies die Menschen wohl allgemein für ziemlich dumm gehalten haben, dümmer als
sie in Wirklichkeit sind. Daher hatte ich anfangs auch so meine Zweifel an
seiner Urheberschaft, zumal ich mir ziemlich klar darüber bin, daß ich nicht
unbedingt zu den oberen zwei Prozent gehören muß. Mir sind keine Tests bekannt,
die beweisen würden, daß 98 % der Weltbevölkerung diese Aufgabe nicht lösen
können. Bedaure, Ihnen keine genaueren Auskünfte geben zu können, aber
vielleicht kommen Sie ja mit einer Internet-Recherche, die ich nicht angestellt
habe, weiter. In Einsteins Biographie jedenfalls, die ich gelesen habe, kann ich
mich eines solchen Rätsels „an die Menschheit“ nicht entsinnen. Nach wie vor
gesucht wird also sein „Erfinder“. Sollten Sie fündig werden, so lassen Sie es
mich bitte wissen, damit ich die Urheberschaft untermauern kann.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hiebl